„Summer of God“ – Der Jugendgottesdienst im Freibad Höfen

Am Samstag, den 5.Juli 2014 um 19.30 Uhr veranstaltet die Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Höfen einen Jugendgottesdienst. Die „TeenZone“ – der Teenkreis, bestehend aus 12 Höfener Jugendlichen und den Mitarbeitern Dorothea Keller, Anne-Marie und Daniel Ochner, hatten die Idee den JuGo im Freibad in Höfen stattfinden zu lassen und so wurde schnell ein passender Name für die Veranstaltung gefunden – „Summer of God“. Und Gott sei Dank – waren auch die Temperaturen einigermaßen sommerlich und der Regen blieb aus, so dass sich einige Jugendliche nach dem JuGo im Schwimmbecken austoben konnten.

Das Motto des Gottesdienstes war „Supergeil geheilt“ – so erzählten die Teens in einem kurzen Theaterstück vor der Predigt von der Heilung des Gelähmten am Teich Betesda. Diese biblische Geschichte übertrugen die Jugendlichen in die heutige Zeit. So befanden sich die ca.70 Besucher live in einem Studio bei „Höfen aktuell“. Dort wurde „Max Mustermann“, der früher schüchtern und heute sehr aufgeschlossen ist, interviewt. Als er auf die Bühne kam, verteilte er Süßigkeiten und das Lied „Supergeil“ aus der Edeka-Werbung wurde von den Technikern Tobias Dabienzeiher und Manuel Schneider eingespielt. An dieser Stelle herzlichen Dank an den Neukauf Calmbach der uns ein große Tüte Süßigkeiten spendete und an die 2 Techniker, die den Ton perfekt abmischten!

Nach dem Auftritt des „supergeil Geheilten“, schaltete die Sendung um zur Außenreporterin, die sich live am Teich Bethesda in Jerusalem befand. Von dort konnte sie einige Menschen interviewen die ins Becken sprangen und sofort gesund waren. Diese Kranken wurden von verschiedensten Beschwerden geheilt, wie von einem gebrochenem Arm, von „akuter Nomophobie“ (Handysucht) oder von Querschnittslähmung. Eine betrunkene Frau torkelte ungewollt  in den Teich (das Schwimmbecken) und wollte danach erstaunlicherweise keinen Alkohol mehr trinken, den ihr die Außenreporterin an bat.

Danach entdeckte die Reporterin einen Engel am Beckenrand, der ihr verriet, dass er den Auftrag von Gott hatte, den Teich zu bewegen.

Am Schluss robbte ein Gelähmter in Richtung Schwimmbecken und bat um Hilfe, doch alle liefen an ihm vorbei, bis Jesus kam und ihn fragte ob er gesund werden wollte und ihn dann auch heilte.

Nun fasste der Jugendreferent Simon Lubberger, diese Geschichte in seiner Predigt auf und lass zuerst den Originaltext aus der Bibel (Johannes 5, 1-13)  vor. In seiner Ansprache machte er deutlich, dass Gott jeden Menschen unendlich liebt und „supergeil“ gemacht hat und dass es viel wichtiger ist von Schuld befreit als gesund zu sein. Der 30 jährige stelle heraus, dass es uns am Ende des Lebens nichts bringt gesund zu sein aber ein schuldbeladenes Herz zu haben, denn Gott will alle Menschen retten und sie erlösen, nur so können wir am Ende des Lebens unser zweites unbegrenztes Leben im Himmel bei ihm verbringen.

Am Ende der Predigt lud Herr Lubberger die Jugendlichen dazu ein, mit ihm ein Gebet zu sprechen, in dem jeder einzelne sein Leben Gott anvertrauen konnte.

Die Spende des Abends von 110 € ging nach Afrika, an den Stamm der Massai in Tansania.

Der musikalische Aspekt kam im „Summer of God“ natürlich auch nicht zu kurz. So motivierte eine sechsköpfige JuGo-Band, bestehend aus Pianist, Schlagzeuger, Gitarrist und 3 Sängerinnen zum gemeinsamen Singen. Die Mischung aus deutschen und englischen sowie fetzigen und besinnlichen Liedern, begeisterte das Publikum, sodass immer wieder nach den Liedern geklatscht wurde.

Nach dem JuGo öffnete das Bistro und der Ansturm auf Grillwürste und Cocktails war groß. Die Verantwortlichen, Ehepaar Ochner und Dorothea Keller, bedanken  sich recht herzlich für die vielen helfenden Hände beim Ausschenken, Grillen, Kassieren, sowie Auf- und Abbau der Veranstaltung!

Die Besucher konnten sich nun im Becken, an der Tischtennisplatte und auf dem Volleyballfeld sportlich betätigen. Doch die meisten standen in Gruppen zusammen und unterhielten sich angeregt und genossen die sommerliche Atmosphäre im schönen Höfener Freibad. An dieser Stelle herzlichen Dank an das Freibadteam und dem Förderverein Höfen für die Bereitstellung des Bades und die große Unterstützung vor und nach unserem Jugendgottesdienst.

Die „TeenZone“ samt ihren Mitarbeitern waren begeistert von diesem Abend und wünschen sich, dass dies nicht der letzte „Summer of God“ im Freibad war.

 

A. Ochner